Fakt ist! AUS DRESDEN

Hörsaal statt Handwerk – Sterben die traditionellen Berufe aus? Bäcker, Tischler, Schuster – ehemals angesehene Berufe haben es mittlerweile schwer: Der Nachwuchs fehlt. Auch deshalb, weil Eltern ihre Kinder lieber aufs Gymnasium schicken, um ihnen ein späteres Studium zu ermöglichen. Das verspricht mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt, mehr Ansehen und am Ende meist auch mehr Geld.

Die Folgen: Tausende Lehrstellen bleiben unbesetzt, Unis platzen aus allen Nähten – und Verbraucher warten mitunter ähnlich lange auf den Termin mit Dachdecker, Klempner und Co. wie auf den beim Facharzt. Manche Berufsstände wie Schuster oder Schirmmacher scheinen sogar ganz auszusterben.

Doch wie sähe eine Welt ohne Schuster und Fleischer aus? Was können wir tun, um diese Berufe zu retten und dem Handwerk seinen „goldenen Boden“ zurückzugeben?

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